VGH Masters-Endrunde in Hannover: SG Oerrel/Langwedel wird erstmals Niedersachsenmeister und qualifiziert sich für den DFB-ePokal

Die SG Oerrel-Langwedel kürt sich zum Niedersachsenmeister und tritt am 01.02.2026 im DfB-ePokal an.
Wachablösung im niedersächsischen eFootball: Bei der Endrunde des VGH Masters
in Hannover holten sich Edwin Scheel und Timo Schiller von der SG Oerrel/Langwedel
den Titel und krönten sich zum neuen Niedersachsenmeister. Unter 62 qualifizierten
Teams setzten sich Scheel und Schiller im Finale knapp mit 3:2 gegen Tammo Harms
und Heiko Meyer vom SV Eintracht Ihlow durch und qualifizierten sich damit für den
Landesverbands-Qualifier im DFB-ePokal am heutigen Sonntag um 18 Uhr. Im Spiel
um Platz drei behielten Simon Rasche und Joey-Fabiano Schneehage von Fortuna
Oberg mit 3:1 gegen Lukas Ebler und Philipp Thale vom SV Grafeld die Oberhand.
Während es für die SG Oerrel/Langwedel die Titelpremiere ist, darf Edwin Scheel
bereits zum zweiten Mal über den Siegerpokal jubeln. Gemeinsam mit Joel Reinecke
bestieg er bereits 2023 im Trikot der JSG Isenhagen den niedersächsischen eFootball-Thron.
Die achte Niedersachsenmeisterschaft im eFootball wurde bereits zum vierten Mal am
Sitz der VGH in Hannover ausgetragen. Vor Ort überzeugten sich unter anderem NFV-Präsident Ralph-Uwe Schaffert und VGH-Abteilungsdirektor Marketing Dr. Harm
Meyer-Stiens vom hohen spielerischen Niveau und der professionellen Organisation
des Turniers. „„Das VGH Masters war erneut ein echtes Highlight für den
niedersächsischen eSport – geprägt von Spannung, Fairness und großartigem
Können. Edwin Scheel und Timo Schiller haben in einem hochklassigen
Teilnehmerfeld überzeugt und sich mit einer beeindruckenden Leistung den
erstmaligen Titelgewinn verdient“, erklärte Schaffert.
Auch NFV-GmbH-Geschäftsführer Jan Baßler verfolgte die Endrunde live und lobte
den reibungslosen Ablauf des Finalturniers, das von den NFV-Mitarbeitern Ronja
Oltrogge und Tobias Siewerin gemeinsam mit Maximilian Witte (VGH) organisiert
wurde. „Auch in diesem Jahr setzte die Endrunde des VGH Masters wieder Maßstäbe.
Mehr als 120 Spieler fanden hier in Hannover ideale Voraussetzungen vor. Dass ein
solches Event auf höchstem Niveau stattfinden kann, ist maßgeblich der Unterstützung
der VGH zu verdanken, die sich einmal mehr als starker und verlässlicher Partner
erwiesen hat“, so Baßler.
Gespielt wurde auf der PlayStation 5 mit dem Titel „EA Sports FC 26“. In der Vorrunde
traten die Teams zunächst in 14 Vierer- und zwei Dreiergruppen im Modus „Jeder
gegen jeden“ an. Die jeweils Erst- und Zweitplatzierten qualifizierten sich für das
Sechzehntelfinale. Nach insgesamt 132 Turnierspielen standen Edwin Scheel und
Timo Schiller ganz oben auf dem Siegerpodest.
Neben der Qualifikation für den DFB-ePokal erhielten die neuen niedersächsischen
eFootball-Champions jeweils einen Sportartikel-Gutschein von Adidas oder Derbystar
im Wert von 2.500 Euro sowie einen 300-Euro-Gutschein von Media Markt. Das
zweitplatzierte Team durfte sich über Sportartikel-Gutscheine im Wert von 2.000 Euro
und jeweils 150 Euro von Media Markt freuen. Für Rang drei wurden Sportartikel-Gutscheine im Wert von 1.500 Euro sowie jeweils 60 Euro von Media Markt vergeben.
Alle drei Teams erhielten zudem Pokale.
Auch die weiteren Platzierungen wurden prämiert: Der SV Grafeld (Platz vier) erhielt
vier Minitore von Sport Schäper sowie zwei 50-Euro-Gutscheine von Media Markt. Das
Team des TuS Eversen/Sülze auf Rang fünf gewann 20 Derbystar-Bälle, ein
Trainingsset sowie zwei 40-Euro-Gutscheine von Media Markt. Platz sechs (FC
Cuxhaven) wurde mit einem Trainingsset, zehn Derbystar-Bällen und zwei 30-EuroGutscheinen belohnt. Für Rang sieben (SG Mellinghausen/Schwaförden) gab es zehn
Derbystar-Trainingsbälle und zwei 20-Euro-Gutscheine, während der SSV Plockhorst
auf Platz acht einen Satz Leibchen sowie zwei 10-Euro-Gutscheine von Media Markt
erhielt. Das gesamte Preisvolumen belief sich auf rund 10.000 Euro.
Auch der eFootball-Bauftragte aus dem Gifhorner Fußballkreis verfolgte das Geschehen in Hannover und resümierte: "Ich bin unfassbar stolz auf Edwin Scheel und Timo Schiller. Für Edwin ist es ja bereits das zweite Mal, dass er den Pokal nach oben reißen konnte. Dies zeigt wieder ein Mal, dass wir in unserem Fußballkreis sehr gute Konsolenkicker haben." so Steven Melzian und hatte auch Worte an den weiteren Teilnehmer, den MTV Gifhorn: "Für Alexander Manteufel und Elias Hirschfeld vom MTV Gifhorn war leider schon in der Vorrunde Schluss, dass Sie jedoch bis zum Finale in Hannover geblieben sind und die Jungs der SG Oerrel-Langwedel unterstützt haben, zeigt auch den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft." Das Finale konnte er leider nur von zu Hause aus begleiten und fügte mit einem leichten Schmunzeln an: "Jedes Mal wenn ich vor Ort war, haben wir den Titel nicht nach Gifhorn geholt, vielleicht ist es ein Omen, wenn ich nicht mit nach Hannover fahre." Abschließend wünschte er den beiden Spielern im DfB-ePokal noch ganz viel Spaß und Erfolg: "Ich bin gespannt, wie sich die beiden im DfB-ePokal schlagen gegen den FC Rot-Weiß Erfurt. Leider ist der Modus dann geändert vom 2vs2 auf zwei 1vs1-Spiele. Ich wünsche den Beiden auf jeden Fall alles Glück um doch eine Runde weiter zu kommen.
Das Spiel könnte heute Abend ab 18 Uhr auf dem Twitch-Account der RWE-eSports gestreamt werden unter https://m.twitch.tv/rwerfurt_esport_tv/home
Dem VGH Masters vorausgegangen waren 23 Qualifikationsturniere in den NFV-Kreisen. Von Ende Oktober 2025 bis Mitte Januar 2026 nahmen rund 230 Zweier-Teams an den Wettbewerben teil und kämpften um den Einzug in die Endrunde der
niedersächsischen eFootball-Meisterschaft.
Die Preisträger im Überblick
1. SG Oerrel/Langwedel
2. SV Eintracht Ihlow
3. Fortuna Oberg
4. SV Grafeld
5. TuS Eversen/Sülze
6. FC Cuxhaven
7. SG Mellinghausen/Schwaförden
8. SSV Plockhorst
Hier findet Ihr den kompletten Spielplan mit allen Ergebnissen.
Die Siegerliste des VGH-Masters (bis 2020 eFootball-Cup)
• 2019: TSV Fortuna Oberg (Roma Rotmann, Anton Birjukov)
• 2020: SG Wehrstedt/Salzdetfurth (Niko Jurkschat, Luca Schulze)
• 2021 (online): SG Lenglern-Harste (Bleron Pergjegjaj, Ermal Pergjegjaj)
• 2022 (online): SSV Stederdorf (Niklas Hartmann, Alexander Manteufel)
• 2023: JSG Isenhagen (Joel Reinecke, Edwin Scheel)
• 2024: Hunteburger SV (René und Kevin Schütz)
• 2025: Hunteburger SV (René und Kevin Schütz)
• 2026: SG Oerrel/Langwedel (Edwin Scheel und Timo Schiller)
VGH Masters-Gewinner SG Oerrel-Langwedel
