20.02.2019

DFB-Schiri-Chef Lutz Michael Fröhlich zu Gast beim Schiedsrichter-Lehrabend

Autor / Quelle: Sven Bärensprung

Uwe Wiedenhöft: Danke Schiri ü50

Hendrik Holsten: Danke Schiri u50

Nach Gastauftritten der Bundesliga Schiedsrichter Harm Osmers, Robert Schröder und dem ehemaligen FIFA-Schiedsrichter Florian Meyer, gastierte der nächste Schiedsrichterpromi beim Schiedsrichter-Lehrabend der Schiedsrichtervereinigung des NFV Kreis Gifhorn: Lutz Michael Fröhlich, Sportlicher Leiter der DFB-Elite-Schiedsrichter, referierte vor über 100 Zuschauern, unter welchen sich neben den Gifhorner Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern auch Vereinsvertreter und Gäste aus dem Kreis und Bezirk befanden.

Fröhlich berichtete dabei von den vielfältigen Entwicklungen im Schiedsrichterbereich, insbesondere über strukturelle und organisatorische Abläufe, bis hin zu technischen Neuerungen wie den Videobeweis. Aber auch über die Arbeit mit den Elite Schiedsrichtern, welche durch Fröhlich und seinem Team bei ihren Aufgaben auf der höchsten Fußballebene unterstützt werden. "Hier gilt es auf die einzelnen Charaktere individuell einzugehen um sie auf der öffentlichen Bühne bestmöglich zu unterstützen und zu stärken", so Fröhlich.

Aber wie kommt ein vergleichsweise mittelgroßer Flächenlandkreis des Niedersächsischen Fußballverbandes an einen solchen Stargast? "Das funktioniert nur über Vitamin B", stellt Kreisschiedsrichterlehrwart Dennis Laeseke heraus: "Wir haben mit Wolfgang Gollnick vom FC Oerrel einen ehemaligen Weggefährten von Lutz Michael Fröhlich in unseren Reihen". Und Fröhlich erinnert sich: "Wolfgang war Beobachter und Schiri-Coach und sehr streng, aber sachgerecht. Mit seinen Auswertungen konnte man gut umgehen, er war kein politischer Beobachter".

In einer von der Schiedsrichtervereinigung Kreis Gifhorn initiierten Videobotschaft richtete sich Fröhlich an die Öffentlichkeit und erklärte, warum man Schiedsrichter werden sollte: "Der Job des Schiedsrichters ist ideal, um sich in seiner Persönlichkeit weiterzuentwickeln . Die Fähigkeit Konflikte zu lösen und Entscheidungen zu treffen, gepaart mit der sportlichen Komponente, machen das Hobby zu etwas ganz Besonderen. Wer durch die Schiedsrichterschule gegangen ist, hat es einfacher Konflikte zu lösen und in diesen zu bestehen. Die Schiedsrichterei ist eine gute Schule für das Leben", so Fröhlich.

Grund zur Freude auch bei den Schiedsrichtern Uwe Wiedenhöft (MTV Gifhorn) und Hendrik Holsten (MTV Isenbüttel). Beide wurden von Fröhlich für ihr Engagement im Schiedsrichterbereich im Rahmen der DFB-Aktion "Danke Schiri" ausgezeichnet.

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Seite zuletzt aktualisiert am: 21.03.2019